Digitale Gewalt konsequent verfolgen

Innenminister Dr. Jan Redmann äußert sich zur aktuellen Debatte über digitale Gewalt

Potsdam

Überregional

Kategorie
Kriminalität
Datum
23.03.2026

Angesichts der zunehmenden Verbreitung von Deepfakes und massiven Belästigungen im Internet unterstreicht Brandenburgs Innenminister Dr. Jan Redmann die Notwendigkeit von entschlossenem Handeln.

Innenminister Dr. Jan Redmann: „Was Collien Fernandes öffentlich geschildert hat, bewegt und erschüttert. Mein Mitgefühl gilt ihr und allen Betroffenen, die ähnliche Formen digitaler Gewalt erleben. Es verdient Respekt, mit welchem Mut sie ihr Schicksal öffentlich macht und damit vielen anderen Betroffenen eine Stimme gibt. Deepfakes sind keine virtuelle Nebensache, digitale Gewalt ist reale Gewalt. Sie verletzt Menschen tief und muss vom Staat ernst genommen werden. Wir müssen dafür sorgen, dass Polizei und Sicherheitsbehörden Täter auch im Netz identifizieren, Straftaten verhindern und Betroffene wirksam schützen können. Dafür braucht es mehr Cybercrime-Kompetenz, moderne Technik und einen Rechtsstaat, der auch online durchsetzungsfähig ist.“

Die jüngsten Berichte über digitale Übergriffe verdeutlichen, dass das geltende Recht auch im digitalen Raum konsequent durchgesetzt werden muss. Der Schutz der Persönlichkeitsrechte muss auch in der digitalen Welt oberste Priorität haben.

Verantwortlich:

Ministerium des Innern und
für Kommunales
des Landes Brandenburg
Pressestelle

Henning-von-Tresckow-Straße 9-13
14467 Potsdam

Telefon: 0331 866-2060
Telefax: 0331 866-2666
presse@mik.brandenburg.de
www.mik.brandenburg.de
Zum Impressum des Ministeriums


Das könnte Sie auch interessieren